Connections 2026: Agenten für Pipeline, Inhalte und ganze Kampagnen
Auf der Marketingkonferenz stellte Salesforce Agenten vor, die Leads qualifizieren, Inhalte erzeugen und Kampagnen nach Zielvorgaben steuern.
Auf der Connections 2026 in Chicago hat Salesforce Marketern ein ganzes Team aus KI-Agenten an die Seite gestellt. Die Botschaft der Konferenz: Agenten sollen Marketer nicht ersetzen, sondern ihnen Routinearbeit abnehmen – Strategie, Ziele und Entscheidungen bleiben beim Menschen.
Pipeline
- Piper, der KI-SDR-Agent von Qualified, erkennt und qualifiziert Website-Besucher in Echtzeit, beantwortet Fragen und leitet Interessenten direkt an den Vertrieb – ohne Formular. Ein Kunde, Emplifi, berichtet von 22 Prozent mehr Opportunities bei weniger Personal in der Lead-Qualifizierung.
- Hunter ist ein neuer Prospecting-Agent: Er findet Interessenten anhand ihrer Kaufabsicht, startet die Ansprache und betreibt E-Mail-Nurture-Strecken.
Inhalte
Der Agentforce Content Agent soll aus einer Kampagnenbeschreibung Inhalte für alle Kanäle erzeugen – E-Mail, Mobile, SMS, RCS und Promotions – inklusive Übersetzung im selben Ablauf. Als Grundlage für Inhalte über alle Kanäle hinweg kündigte Salesforce in derselben Woche die Übernahme von Contentful an.
Kampagnen nach Zielvorgabe
Mit dem Marketing Goals Agent steuern Marketer nicht mehr Workflows, sondern Agenten. Sie geben Ziel, Budget, Leitplanken und Autonomiegrenzen vor – etwa „sinkende Konversion bei Eltern in der Schulanfangssaison zurückholen“. Der Agent baut Zielgruppe, Kampagne und Kanalmix und passt beides laufend an.
Marketing aus Slack
Agentforce Marketing stellt Kampagnenfunktionen als MCP-Tools bereit. Segmente anfordern, Kampagnen anlegen oder nach Ergebnissen fragen geht damit auch direkt aus Slack. Der Sportartikelhersteller Rawlings berichtet von 75 Prozent schnellerer Kampagnenerstellung.
Quellen: Salesforce News · Salesforce Blog: Takeaways von Connections 2026