Kehrtwende: Berechtigungen in Profilen bleiben
Salesforce hat die 2023 angekündigte Abschaffung von Berechtigungen in Profilen abgesagt. Permission Sets bleiben trotzdem der empfohlene Weg.
Salesforce verzichtet darauf, Berechtigungen aus Profilen zu entfernen. Ein Knowledge-Artikel wurde entsprechend aktualisiert: Die Abschaffung ist nicht verschoben, sondern abgesagt. Als Gründe nennt Salesforce Rückmeldungen von Kunden und noch bestehende Funktionslücken.
Die Vorgeschichte
Im Januar 2023 hatte Salesforce angekündigt, Berechtigungen in Profilen mit Spring ’26 auslaufen zu lassen. Profile sollten nur noch Standardwerte wie Seitenlayouts und Login-Zeiten enthalten, Berechtigungen ausschließlich über Permission Sets und Permission Set Groups vergeben werden. 2024 nahm Salesforce das feste Datum zurück, empfahl aber weiter ein Modell auf Basis von Permission Sets. Nun ist das Vorhaben endgültig vom Tisch.
Was das für Admins heißt
An der Empfehlung ändert sich nichts. Das Prinzip der minimalen Rechte bleibt Best Practice, und Permission Sets sind dafür der beste Baustein: Sie lassen sich gezielt zuweisen, kombinieren und prüfen. Profile erhalten weiterhin keine neuen Funktionen.
Wer die Umstellung begonnen hat, muss nichts zurückbauen. Ein sinnvoller nächster Schritt ist eine Bestandsaufnahme: Welche Berechtigungen stecken noch in Profilen, und welche davon lassen sich in Permission Sets verschieben? Die neue Field Access Summary aus Summer ’26 hilft dabei, zumindest für die Feldsicherheit den Überblick zu behalten.
Quellen: Apex Hours · Salesforce Dictionary · sfdcdevelopers.com