Winter ’27 für Admins: Feldverlauf für User und geteilte Datensätze bleiben erhalten

Winter ’27 bringt Admins Verlaufsdaten für Benutzerfelder, eine Option gegen verlorene manuelle Freigaben und neue Werkzeuge zum Aufräumen von Feldern.

Abseits der Agentforce-Schlagzeilen enthält Winter ’27 einige Neuerungen, die Admins im Alltag direkt nutzen können.

Änderungen an Benutzern nachvollziehen

Für das User-Objekt gibt es jetzt Field History Tracking. Bis zu 20 Felder lassen sich verfolgen, etwa Profil, Rolle, Manager oder Aktiv-Status – ohne eigene Apex-Trigger. Eingerichtet wird das im Object Manager unter User, „Fields & Relationships“, „Set History Tracking“. Der Verlauf erscheint im Layout des Benutzerdatensatzes.

Manuelle Freigaben bleiben erhalten

Wechselt bei einem Lead, Account oder einer Opportunity der Besitzer, löschte Salesforce bisher alle manuell erteilten Freigaben. Eine neue Option in den Sharing Settings bewahrt sie beim Besitzerwechsel. Das erspart Nacharbeit nach Umverteilungen im Vertrieb.

Record Pages

  • Dynamic Related Lists lassen sich nach Formel- und Lookup-Werten sortieren, ohne eigene LWC.
  • Bedingte Abschnitte: Ganze Akkordeon-Abschnitte lassen sich abhängig von Bedingungen ein- und ausblenden.
  • SLDS 2 (Cosmos) verbessert Kontraste und Tastaturnavigation auf Datensatzseiten.

Aufräumen und Performance

  • Nutzung benutzerdefinierter Felder: In den Felddetails zeigt Salesforce, wann ein Feld zuletzt geändert und wie oft es abgefragt wurde. Das hilft bei der Entscheidung, ob sich ein Feld gefahrlos entfernen lässt.
  • Index-Diagnose: Im Performance-Metrics-Dashboard ist sichtbar, ob ein benutzerdefiniertes Feld indiziert ist – nützlich bei langsamen Filtern und Report-Timeouts.
  • In-App-Prompts lassen sich mit Start- und Enddatum planen, damit veraltete Hinweise automatisch verschwinden.

Quelle: Salesforce Break