Weltweite Störung am zweiten Dreamforce-Tag: Login-Dienst bremst Salesforce aus
Am 16. September waren Hunderte Salesforce-Instanzen in allen Regionen gestört. Ursache war ein interner Login-Dienst, der Serverressourcen blockierte.
Ausgerechnet am zweiten Tag der Dreamforce hatte Salesforce mit einer weltweiten Störung zu kämpfen. Am 16. September 2026 bestätigte das Unternehmen um 0:50 Uhr Pacific Time (9:50 Uhr deutscher Zeit) Probleme, kurz darauf betroffene Instanzen in allen Regionen – darunter in den USA, Indien, Japan, Großbritannien, Frankreich und Deutschland.
Was Kunden merkten
Nutzer berichteten von starken Verzögerungen, sporadischen Fehlern und Orgs, die abwechselnd erreichbar und wieder weg waren. Betroffen waren nicht nur Anmeldungen über die Oberfläche, sondern auch API-Integrationen. Zeitweise ließen sich auch keine neuen Support-Fälle anlegen.
Ursache und Behebung
Laut Salesforce blieben Anfragen hängen, weil sie auf die Antwort eines internen Login-Dienstes warteten – und dabei die verfügbaren Serverressourcen aufbrauchten. Um 3:56 Uhr Pacific Time war eine Korrektur auf einer Testinstanz bestätigt, gegen 4:19 Uhr begann die Verteilung auf alle Instanzen. Salesforce wies darauf hin, dass es während des Rollouts weiter zu Einschränkungen kommen könne.
Was man daraus mitnehmen kann
Für Admins lohnt es sich, Status-Benachrichtigungen von Salesforce Trust für die eigenen Instanzen zu abonnieren und Integrationen so zu bauen, dass sie bei Ausfällen wiederholen statt Daten zu verlieren. Für kritische Prozesse empfiehlt sich ein dokumentierter Notfallablauf, etwa für den Kundenservice, wenn das CRM nicht erreichbar ist.
Quellen: Channel Insider · Windows Report · Salesforce Trust