Flow Test Mode: Wiederholbare Tests und Abdeckung direkt in Flow Builder
Mit Winter ’27 ersetzt der Test Mode (Beta) den alten Debug-Ansatz: Szenarien speichern, Sollwerte prüfen, Callouts simulieren und Testabdeckung sehen.
Flows wurden bisher meist so getestet: Debug starten, Werte eintippen, Ergebnis ansehen – und nach der nächsten Änderung alles noch einmal. Mit Winter ’27 führt Salesforce den Test Mode für Flow Builder ein, vorerst als Beta.
Build- und Testmodus
Nach der Aktivierung in den Process Automation Settings hat Flow Builder zwei Modi: Im Build-Modus wird gebaut, im Test-Modus geprüft und debuggt. Der Test-Modus vereint, was bisher auf Debug-Läufe und separate Flow-Tests verteilt war.
Szenarien statt Einmal-Läufe
- Szenarien speichern: Ein Testlauf mit bestimmtem Datensatz und Eingaben wird als Szenario gesichert und lässt sich nach jeder Änderung erneut ausführen.
- Assertions: Szenarien prüfen, ob erwartete Werte herauskommen.
- Isolierte Testdaten: Statt eines echten Datensatzes kann ein Szenario mit isolierten Daten arbeiten, sodass Tests keine Produktivdaten verändern.
- Mock-Ausgaben: Antworten externer Aufrufe lassen sich simulieren, ohne den echten Endpunkt anzusprechen. Für Flows mit Integrationen ist das besonders hilfreich.
- Testabdeckung: Laut Salesforce zeigt der Test Mode, wie viel eines Flows durch automatisierte Tests mit erwarteten Ergebnissen abgedeckt ist. Die Leinwand hebt getestete Pfade hervor; ungetestete Zweige fallen sofort auf.
Einordnung
Für Admins, die Flows produktiv einsetzen, ist das ein großer Schritt: Wiederholbare Tests machen Änderungen an komplexen Flows deutlich sicherer. Da die Funktion noch Beta ist, empfiehlt sich der Einstieg in einer Sandbox.
Quellen: Salesforce Admins Blog · Salesforce Time